Spuren des Holocaust in Graz

Ein Lehrausgang der 4e in Geschichte führt uns am 19.10. zur Synagoge in Graz, wo wir an einer Gedenktafel von den Novemberpogromen lesen. Zwei Polizisten vor dem Gebäude erinnern an die im Sommer stattgefundenen Vandalenakte und die Übergriffe auf den Präsidenten der Jüdischen Gemeinde.

 Wir hören vom Lager in Liebenau, erbaut am Weg entlang des „Todesmarsches“. Dort kamen viele Inhaftierte ums Leben, damals ein Ort des Grauens – heute ein Funpark.

In der Annenstraße stolpern wir über Gedenksteine, sogenannte Stolpersteine, meist von jüdischen Familien, die in Konzentrationslager deportiert wurden. Viele von ihnen wurden in diesen getötet, einige entkamen in die Freiheit.

In Gesprächen erinnern wir uns an diese Menschen aus Graz, von deren Schicksal heute wenige wissen.

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