Wintersportwoche 3AB in Radstadt

Skikursgedicht

Sonntagmittag ging es los, die Vorfreude war riesengroß, im Ennstal war vom vielen Schnee noch keine Spur auweh, auweh!

Die Taschen waren groß und schwer, manche freute auch das Haus nicht sehr, d’rum gab’s Beschwerden noch und nöcher: Auch das dritte Leintuch hatte Löcher!

Andre fanden das Zimmer recht schön, ihnen fehlte nur eines: Und zwar der Fön. Das Mittagessen fanden manche nicht lecker, denn viel besser waren ihre Käsecracker.

Das Essen empfanden so manche als Qual, dafür blieben uns’re Figuren recht schmal. Dafür sorgte letztlich so manch Spiegel auch, im einen ein Viech – im andren ein Lauch.

Der einen Pech war der anderen Glück, denn von den Schaumrollen gab’s für manche vier Stück!

Mit dem Bus ging’s hin, mit dem Bus ging’s her, das war auch gut, denn die Ski waren schwer. Applaus gab es auch für uns’ren Chaufferu, die Kurve ohne Kratzer, eine Leistung, ich schwör!

Der Schnee auf den Pisten war anfangs noch toll, viele Kinder, wenig Lehrer, die Gruppen sind voll. Das macht aber auch nichts, denn wir geben Gas, am Ende der Woche da zählt nur der Spaß.

Bei den Gruppennamen war’n wir kreativ, doch wenn sie uns hörten, schauten die Leute auch schief. Die einen die nannten sich die Sumoringer, die andren – die Yolos – war’n die schnellstesten Kinder.

Und das Skifahren auf einer Reiteralm-Piste stand auch schon immer auf uns’rer Wunschliste. Doch Dating am Lift war auch kein Erfolg, den Vier’n, die sich trauten, war Amor nicht hold.

Und gern wären wir in die Therme gegangen, doch dort hätten wir uns den Virus eingfangen. Da waren wir lieber auf der sicheren Seite, Baba Looping-Rutsche, das war eine Pleite.

Der Stecken der fällt und die Brille die fliegt, die Schwerkraft die will also schon wieder Krieg. Geprellte Schulter, überdehnter Rücken; Wichtig ist aber dass niemand heimkehrt auf Krücken.

Nicht nötig gewesen wär’n Nebel und Regen, die Sonne am Donnerstag war da ein Segen. Sehr fein war da auch unsere Mittagspause, für einige gab’s eine Germknödeljause.

Sogar italienisch wird uns beigebracht, Professor Nosari gab darauf recht acht. Und uns’re Frau Gollob versorgt jeden Zeh, sie ist immer da, tut’s jemandem weh.

Am Abend war immer so einiges los, und hieß es dann Schlafenszeit war’s Geschrei groß. Danach fielen wir immer müde ins Bett und träumten des Nachts dann auch immer recht nett.

Und auch unser Abschlussabend war sehr bunt, sogar in der Disco ging’s nach und nach rund. Das Fliederlied war da natürlich ein Muss, für eines der Mädchen gab’s sogar einen Kuss.

Jetzt steigen wir gleich in den Bus und fahr’n heim, und damit beende ich jetzt meinen Reim

3ab-und-LehrerInnen-Kollaboration

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